Der ultimative Leitfaden: Wie Sie die besten Saunasteine auswählen (und welche für Ihren Ofen geeignet sind)?
Eine Sauna ist nicht nur ein Ritual, sondern auch eine Wissenschaft. Und der Schlüssel zum Erfolg liegt dort, wo man ihn am wenigsten vermutet: in den richtigen Saunasteinen. Die Steine sind das Herzstück einer Sauna, verantwortlich für die Wärmespeicherung und die Erzeugung von weichem, reichhaltigem Dampf. Wenn Sie eine neue Sauna bauen oder Ihren alten Saunaofen modernisieren möchten, hilft Ihnen dieser Ratgeber bei der Auswahl der besten Saunasteine, die lange halten und ein perfektes Saunaerlebnis garantieren. Warum ist die Steinqualität so wichtig für einen Saunaofen? Mehr als 80 % des Saunavergnügens hängen von der Dampfqualität ab, und diese wird direkt von den Saunasteinen bestimmt. Minderwertige, poröse oder falsch ausgewählte Steine speichern nicht nur die Wärme schlecht, sondern stellen auch eine Gefahr dar – sie können splittern und zerbröseln, was insbesondere bei Elektroöfen gefährlich ist. So wählen Sie Saunasteine aus: Wichtige Kriterien. Bei der Auswahl von Saunasteinen sollten Sie immer drei wesentliche Faktoren berücksichtigen: Die beliebtesten Saunasteinarten (und ihre Vorteile). Es gibt viele verschiedene Optionen auf dem Markt, aber nur wenige gelten als die besten. Werfen wir einen Blick auf die beliebtesten Saunasteinarten: Olivin-Diabas. Olivin-Diabas gilt als Maßstab und wird oft als der zuverlässigste Saunastein genannt. Warum? Er zeichnet sich durch eine extrem hohe Dichte, eine ausgezeichnete Wärmespeicherkapazität und eine nahezu porenfreie Oberfläche aus. Er reißt selten und hält Tausenden von Temperaturzyklen stand, wodurch er sich ideal für Elektro- und Holzöfen eignet. Aufgrund dieser Eigenschaften wird Olivin-Diabas von vielen Saunaexperten empfohlen. Vulkanit und Peridotit. Diese Steine sind hervorragende Alternativen und zeichnen sich ebenfalls durch eine hohe Dichte aus. Vulkanit (oder loses Gestein) ist leicht an seiner dunklen Farbe und groben Struktur zu erkennen. Er absorbiert und gibt Wärme effektiv ab. Achten Sie bei der Auswahl dieser Steine für Ihre Sauna jedoch immer darauf, dass sie speziell behandelt und für Saunaöfen geeignet sind. Welche Steine eignen sich für Ihren Ofen? Es ist wichtig, dass Ihre Wahl zum Ofentyp passt. Obwohl alle guten Saunasteine für Holzöfen geeignet sind, haben Elektroöfen spezielle Anforderungen. Saunasteine für einen Elektroofen: Ein Elektroofen benötigt besonders dichte Steine, die keinen Staub oder Ablagerungen abgeben. Kleine Steinpartikel, die durch Hitzeeinwirkung zerbröseln, können die Heizelemente des Ofens beschädigen. Saunasteine für einen Holzofen: Für einen Holzofen können Sie etwas größere Steine (5–10 cm) verwenden. Diese können dichter verlegt werden, da der Ofenboden in der Regel nicht so stark erhitzt wird wie die Heizelemente eines Elektroofens. Große Steine helfen, eine größere Wärmereserve aufzubauen. Pflege und Preis von Saunasteinen: Auch die besten Saunasteine nutzen sich mit der Zeit ab. Die Steine sollten mindestens einmal jährlich ausgetauscht werden. Entfernen Sie zerbrochene, rissige oder staubige Steine und ersetzen Sie sie durch neue. Diese Pflege gewährleistet die Dampfqualität und schützt den Ofen. Der Preis von Saunasteinen hängt von ihrer Art und Verarbeitung ab. Hochwertige Diabas- oder Peridotitsteine sind zwar teurer, ihre Langlebigkeit zahlt sich jedoch aus. Mit der Investition in Qualitätssteine investieren Sie in den Komfort und die Sicherheit Ihrer Sauna. Mit der richtigen Wahl der Saunasteine und regelmäßiger Pflege genießen Sie viele Jahre lang erstklassigen Dampf und ein wohltuendes Entspannungsritual. Achten Sie dabei besonders auf die Kriterien: Dichte, Widerstandsfähigkeit und Eignung für Ihren Ofen! Häufig gestellte Fragen (FAQ): Wann sollten Saunasteine ausgetauscht werden? Die meisten professionellen Steine (z. B. Olivin-Diabas) halten je nach Nutzungsintensität 3–5 Jahre. Heizt der Ofen schneller auf, die Dampfqualität lässt aber nach und sehen die Steine staubig oder rissig aus? Dann ist es Zeit, zumindest einige Steine auszutauschen. Kann ich Saunasteine selbst in der Natur sammeln? Davon raten wir dringend ab. Steine aus Flüssen oder von Feldern können Mineralien enthalten, die beim Erhitzen schädliche Gase freisetzen (z. B. Kalkstein), oder Poren aufweisen, in denen die Feuchtigkeit bei plötzlicher Verdunstung zum Platzen des Steins in der Sauna führen kann. Verwenden Sie ausschließlich spezielle, zertifizierte Saunasteine. Welche Größe ist optimal für die Steine und wie werden sie richtig im Ofen platziert? Für Elektroöfen beträgt die optimale Steingröße 4–8 cm, für Holzöfen 5–10 cm. Die wichtigste Regel: Größere, stabilere Steine gehören nach unten, um Stabilität zu gewährleisten und die Luftzirkulation zu ermöglichen. Kleinere Steine, die sich besser zum Eingießen von Wasser eignen, kommen obenauf. Die Steine sollten nicht zu dicht gestapelt werden, da dies den Luftstrom behindert.

